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Abbau von Jadeit in Myanmar (Burma) vorläufig eingestellt.

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Wegen zahlreicher Guerilla Anschläge durch die Kachin Independence Army (KIA) hat die Regierung in Myanmar (Burma) den Abbau von Jadeit durch private Unternehmen in der Region Pha-Kant im nordöstlichsten Bundesstaat Kachin vorläufig eingestellt.

Die KIA ist eine Rebellengruppe der nach Autonomie strebenden ethnische Minderheit der Kachin. Regierungsangaben zufolge wurden die rund 400 privaten Minengesellschaften, die in der Pha-Kant Region mit dem Abbau von Jadeit beschäftigt sind, immer wieder dazu gezwungen, große Geldsummen an die KIA zu bezahlen.

Zu Beginn dieses Jahres verübte die Rebellenorganisation eine Reihe von Anschlägen auf Personenzüge, Schienen und Brücken der Myikyina Mandalay Eisenbahnlinie und legte durch die Sprengung mehrerer Strommasten  das nationale Stromnetz der im Grenzgebiet zu China gelegenen Stadt Namkham lahm.

Nach Angaben örtlicher Medien, kehrten nach dem Stop der privaten Bergbauaktivitäten die meisten der  rund 2000 in der Pha-Kant Region beschäftigten Minenarbeiter in ihre Heimatorte zurück. Eine für August angekündigte Edelsteinauktion wurde abgesagt. Die letzte Auktion fand im Juli 2011 statt und erbrachte nach offiziellen Angaben einen Gesamterlös von 1,5 Milliarden US-Dollar. Über 5.000 Edelsteinhändler aus China, Japan, Thailand und Korea hatten daran teilgenommen. In den Jahren 2010 bis 2011 produzierte Myanmar 46.810 Tonnen Jadeit und 12,9 Millionen Karat Edelsteine, wie Rubin, Saphir, Spinell und Peridot.

 

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