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Handelsbeschränkungen für Rubine und Jadeit aus Myanmar weiterhin in Kraft

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Wie bereits berichtet, ist der Handel mit  Rubinen und Jadeit-Jade aus Myanmar in den USA seit 2008 unterbunden oder zumindest stark eingeschränkt. Geht es nach dem Willen der US-Handelskammer (U.S. Chamber of Commerce), so sollten alle Wirtschaftssanktionen gegen Myanmar möglichst bald fallen. Menschenrechtler und US-Regierungsberater bremsen jedoch eine schnelle Aufhebung der Sanktionen, da das Militär in Myanmar auch nach der Wahl einer zivilen Regierung immer noch beträchtliche Macht ausübt.

US-Präsident Obama befindet sich in einem Dilemma, da er einerseits die Bereitschaft von Unternehmern fördern will, in Myanmar zu investieren, andererseits aber nicht ein Druckmittel aus der Hand geben will, damit weitere Reformen stattfinden. Vor allem die ungelöste Frage des Umgangs mit ethnischen Minderheiten wie den 140.000 Rohingya, muslimischen Einwanderern im Grenzgebiet zu Indien, denen Myanmar eine Staatsbürgerschaft verweigert und vereinzelten Militäraktionen gegen Rebellengruppen im Süden des Landes, lassen ein Andauern der US-Sanktionen ratsam erscheinen.

>Obama hat die Sanktionen, die am 20. Mai 2016 ausgelaufen waren, deshalb um ein weiteres Jahr verlängert, einige staatliche Unternehmen jedoch von der schwarzen Liste des »Treasury's Office of Foreign Assets Control« genommen. Der Handel mit Waffen und Edelsteinen bleibt weiterhin untersagt.

Auch die von den EU-Außenministern im Oktober 2007 beschlossenen EU-Sanktionen für Edelsteine und Mineralien aus Myanmar bleiben weiterhin in Kraft. Diese Handelsbeschränkungen gelten sowohl für Fertigware (komplette Schmuckstücke), als auch für ungefasste und ungeschliffene Steine, die aus Myanmar stammen.

 

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