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Schlangenhaut-Achat, Feuerachat und Feuerkarneol

»Schlangenhaut-Achat«

Abb. 1: »Schlangenhaut-Achat«, natur

Foto: K. Sieber, www.makrogalerie.de

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»Schlangenhaut-Achat«

Die Handels-Bezeichnung »Schlangenhaut-Achat« wird seit vielen Jahren für einen hellbeigen Chalcedon benutzt, der eine charakteristische Zeichnung von weißen Linien trägt (Abb. 1).

2005 tauchte dann plötzlich ganz ähnlich aussehendes Material in leuchtendem Orange auf, das von chinesischen Händlern zunächst als "Feuerachat" angeboten wurde. Diese Bezeichnung ist jedoch absolut falsch und irreführend.

»Regenbogen Calsilica« - ein buntes Gestein aus Menschenhand

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Anfang dieses Jahrtausends tauchte erstmals ein buntes Gestein auf Mineralienbörsen auf, das unter dem Handelsnamen »Regenbogen Calsilica« vertrieben wird. Dieses Gestein zeichnet sich durch auffällige, intensiv blaue, braune, weiße, grüne und braune Schichten aus. Amerikanischen und deutschen Untersuchungen zufolge soll dieses Material aus mikrokristallinen Calcitlagen bestehen, die ihre bunten Farben durch das Tonmineral Allophan erhalten. Es wurde vermutet, dass es als Rissfüllung in einem vulkanischen Gestein (Rhyolith) entstanden ist und folglich wurde ihm eine natürliche Entstehung zugeschrieben. Das erwieß sich als falsch.

POLYBERN in neuem Gewand

 

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist eine Bernstein-Imitation auf den Markt, die durch Einbetten echter Bernsteinstückchen in ein transparentes Polyesterharz hergestellt wird. Diese Nachahmung trägt den Namen "Polybern". Er leitet sich aus der Zusammenziehung der Kürzel "poly" für Polyester und "bern" für Bernstein ab. Lange Zeit war diese Kombination von Natur- und Kunstharz kaum noch am Markt zu finden, doch nun wird sie in leicht veränderter Form wieder angeboten. In den aktuellen Produkten sind braune, transparente Bernsteinstückchen in undurchsichtiges, weißes Kunstharz eingebettet.

 

»Power- Magnete« - ein künstliches Industrieprodukt

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 Metallisch glänzend, glatt poliert und so stark magnetisch, dass Scheckkarten einfach gelöscht werden können, so präsentierte sich Anfang des Jahrtausends ein damals neues Produkt unter dem Namen »Power Magnet«. Kinder haben Spaß an den ovalen Magneten gefunden, indem sie sie paarweise in die Luft werfen, wodurch ein prägnantes zirpendes Geräusch entsteht. Doch aus was besteht dieses hochmagnetische Material eigentlich?